Athletes Against Plastic - ISA Longboard WM in China

Crowdfunding for a better Cause

Weihnachten steht vor der Tür und somit die Zeit des großen Konsums. Doch warum man als Surfer, Outdoorsportler und Ozeanfreund statt Plastik zu kaufen sein Geld lieber in ein Projekt gegen Plastik investieren sollte, lest ihr hier. Ich habe mit Valeska Schneider, der amtierenden deutschen Longboard Meisterin über ihr Projekt „Athletes against plastic“ gesprochen, dass sie während der ISA Longboard Championship im Januar 2018 in China starten möchte. Das Crowdfunding hat bereits ein Drittel der geplanten Endsumme erreicht und läuft noch bis zum 26.Dezember 2017. 

 

Wer noch nicht ganz überzeugt ist, den interessiert vielleicht dass mindestens 10% der Endsumme an die gemeinnützige Organisation "The Ocean Clean Up" gespendet werden. Außerdem gibt es auf der Crowdfunding Seite ein paar kleine Goodies der Veranstalter z.B.  bei einer Spende von 10€ besteht die Möglichkeit eine Woche Surfcamp in Frankreich zu gewinnen. 

ATHLETES AGAINST PLASTIC 

 

Hier ein paar generelle Infos von der Projektseite:

 

Im Januar 2018 finden in China die ISA Longboard Weltmeisterschaften statt, wo wir Deutschland repräsentieren dürfen. Unsere Idee ist es von einem Kameramann begleitet, nach China zu reisen und anlässig der Weltmeisterschaft einen Kurzfilm zu drehen. Dieser Film soll Aufmerksamkeit für die Belastung unserer Meere durch Plastikmüll schaffen - athletes against plastic.

 

Mit Eindrücken des Geschehens um die Weltmeisterschaft, thematischen Kurzinterviews, beeindruckenden Landschafts- und Longboardaufnahmen und einer Message, die über Landesgrenzen hinaus von zunehmender Bedeutung ist, sind wir zuversichtlich einen spannenden Film drehen zu können, der viele Leute erreicht und zum Handeln und Nachdenken inspiriert. Hierbei wollen wir jeden ansprechen, dem unsere Umwelt und vor allem die Sauberkeit unserer Flüße und Ozean, bzw. Strände wichtig ist.

 

Valeska, wie kam eure Projektidee zustande?

 

 Die Idee von dem Ganzen ist eher so entstanden, dass wir rumgescherzt haben mit Kameramann nach China zu fliegen um uns zu begleiten. Und dann dachten wir es sei eigentlich voll die coole Idee und zwar nicht den klassischen Surffilm-Fokus auf den einzelnen Surfern zu haben um sich zu promoten, sondern mit einer Message die jeden anspricht. Da oft gerade asiatische Küstengebiete stark von dem Problem betroffen sind , haben wir uns vorgenommen unsere Chance bei so einem weitreichenden internationalen Event teilzunehmen mit unserer Verantwortung der Umwelt gegenüber zu kombinieren.

 

 

Was hat dich motiviert das Crowdfunding ins Leben zu rufen? Es kostet ja immer ein bisschen Mut bis aus Ideen ein echtes Projekt wird.

 

Ich bin mega dankbar, dass ich vor allem im letzten Jahr so viele aufregende Sachen erleben durfte und würde gerne irgendwie etwas zurückgeben. Es gibt so viele Dinge was man tun möchte, aber ich dachte das mit dem Plastik ist auf jeden Fall ein guter Anfang. Es ist super schwer den Plastikverbrauch auch selbst zu reduzieren, vor allem wenn man selbst nur auf einem kleinen Budget lebt (Einkäufe beim Discounter sind sehr schwer nachhaltig und plastikfrei zu gestalten). Aber ich denke, dass allein das Bewusstsein für die Plastik-Problematik ein Bewusstsein bei den Menschen schafft. 

 

Was tust du selber für ein Plastik-freieres Leben?

 

Auf was ich selbst schon lange verzichte sind Plastiktüten, es ist so viel einfacher sich für seine Einkäufe eigene Taschen mitzubringen oder auch mal einen Karton aus der Gemüseabteilung weiterzuverwenden. Vor allem in der Weihnachtszeit beim Geschenkeshopping versuche ich Freunde zu ermutigen auf unnötige Tüten zu verzichten. Das sind vielleicht für manche Mini-Schritte, aber sobald solche "Kleinigkeiten" zur Gewohnheit werden, wagt man vielleicht einen nächsten Schritt zu noch mehr Nachhaltigkeit.

Mit dabei sind Chris Salt, der mit seiner Meerkreativität eine Kunst geschaffen hat, aus scheinbar Unbrauchbaren kreative und nachhaltige Kunst- und Alltagsgegenstände aus Plastik und Strandgut zu gestalten. Weitere Köpfe des Projekts sind Marie-Theres Ott, der ADH Longboardmeisterin 2017 und Julius Wenzel, Drittplatzierter im Sektor Longboard Men, ADH 2017. 

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